Amnesty International Gruppe Cham

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Gruppe Cham

Herzlich willkommen bei der Chamer Amnesty-Gruppe!

Nächstes Treffen am 3. Mai um 17:30 Uhr im Kolpinghaus in Furth im Wald. Danach jeweils am 1. Dienstag im Monat um 20:00 Uhr in der Wasserwirtschaft in Cham.

Sie können gerne unverbindlich vorbeischauen und sich über unsere Arbeit informieren.

Wir sind auf Facebook und twitter vertreten.

Sie können aber auch über das Kontaktformular (linke Seitenleiste) mit uns Verbindung aufnehmen.


Aktuelle und vergangene Aktionen und Veranstaltungen unserer Gruppe:

Länderabend 'Iran' in der Klostermühle Altenmarkt

01.07.2017

Länderabend "Iran" in der Klostermühle Altenmarkt

Die Besucher des Iran-Länderabends, den die Kreisgruppe Cham von Amnesty International veranstaltete, hatten allen Grund, genau zuzuhören. Sie bekamen in etwa 80 Minuten einen soliden Überblick über ein Land, das in den letzten Monaten häufig in den Schlagzeilen der internationalen Presse war. Regina Hausladen zeigte Bilder, die die heutige Gesellschaft und das politische System verdeutlichen. Ihre informativen Ausführungen gaben einen soliden Überblick.
Als Kenner des Iran verdeutlichte Willi Dietl die Situation des Iran im Jahr 2017. Sein Schwerpunkt war die Präsidentenwahl im Mai und der Terroranschlag im Juni 2017, der an zwei symbolträchtigen Orten stattfand.Es gab aber auch Positives zu berichten: Der Iran hat sich seit 2015 an das internationale Atomabkommen gehalten.
Liz Turba-Bernhardt vermittelte den Besuchern die Kunstszene im Iran. Natürlich ist das Kulturschaffen einer strengen Zensur unterworfen. Viele iranische Künstler sind deshalb ins Exil gegangen. Andere leben und arbeiten weiterhin in ihrer Heimat und loten etwaige Freiräume aus. So gibt es erstaunlicherweise im Iran eine lebendige, spannende Kunstszene.
Die Vorsitzende der ai-Kreisgruppe Cham, Annegret Weinziel, referierte zum Thema Menschenrechte. Schwerpunkte ihres Vortrags waren die durch die Scharia bedingten besonders brutalen Strafen: Verstümmelung, Auspeitschung und Blendung. Außerdem wurde besonders auf die Behinderung der Meinungs-und Pressefreiheit hingewiesen. Die Besucher hatten zudem die Möglichkeit, mit ihrer Unterschrift den inhaftierten Abdolfattha Soltani zu unterstützen.
Gerhard Höcht

Iranabend 2017Iranabend 2017Iranabend 2017

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Amnesty-Mobil machte Station in Cham - Erfolgreiche Zusammenarbeit mit FOS BOS Cham

08.05.2017

Amnesty-Mobil machte Station in Cham - Erfolgreiche Zusammenarbeit mit FOS BOS Cham

Auch so geht politische Bildung: Eine Kooperation zwischen der Beruflichen Oberschule Cham und Landkreisgruppe von amnesty international verdeutlichte den Schülern am Chamer Schulberg die aktuelle Menschenrechtsproblematik. Eingeladen waren auch die Nachbarschulen.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Dieser Satz aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gilt weltweit, dennoch müssen wir erkennen, dass die Umsetzung mehr als gefährdet ist. Die in über 150 Ländern agierende Menschenrechtsorganisation amnesty international will Missstände aufdecken und informieren. Bei der Aktion in Cham ging es darum, die Schüler über die Arbeit von ai zu informieren, aber sie auch zu motivieren, aktiv zu werden.

Im Rahmen einer Kampagne über Unterdrückung der Pressefreiheit in der Türkei hatten die Schüler die Möglichkeit, an einer Postkartenaktion teilzunehmen. Erst kürzlich, am 03. Mai 2017, dem internationalen Tag der Menschenrechte, hatten alle Zeitungen weltweit festgestellt, dass Pressefreiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Nicht erst seit der Verhaftung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel ist die Menschenrechtssituation in der Türkei in aller Munde. Nirgendwo sind so viele Journalisten im Gefängnis wie in der Türkei. Derzeit sind es mindestens 120, viele Quellen sprechen sogar von mehr als 150. Und die Verhaftungen gehen munter weiter: Am 13. Mai 2017 berichten alle Tageszeitung, dass die deutsch-türkische Journalistin Mesale Tolu aus Ulm in Istanbul festgenommen wurde.

Zur Unterstützung aller inhaftierten Journalisten fordert amnesty international: Niemand darf allein aufgrund seiner journalistischen Arbeit vor Gericht gestellt werden. Wenn ein Strafverfahren eingeleitet wird, müssen überzeugende Belege auch für international anerkannte Straftaten vorgelegt werden. Die türkischen Behörden dürfen den Ausnahmezustand nicht als Vorwand nutzen, um friedliche Regierungskritiker mundtot zu machen.

Der zweite Informationsschwerpunkt war die Kampagne „Rassismus im Alltag“. Rassistische Straftaten haben in Deutschland in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Zwischen 2013 und 2015 ist die Zahl der politisch rechts motivierten Gewalttaten um rund 90 Prozent gestiegen. Den Schülern wurde anhand von Einzelbeispielen verdeutlicht, dass Rassismus ein Problem des Alltags sei und nicht nur in Fußballstadien stattfindet. Leider gibt es in Deutschland eine deutliche Tendenz der Verharmlosung und Leugnung rassistischer Realität, die das Sprechen über Rassismus in Deutschland sehr schwer macht. Für die Jugendlichen ist es schwer, mit dieser Thematik umzugehen. Amnesty international gibt folgende Ratschläge: Informier dich, z.B. bei Kommentaren in deinen sozialen Medien. Hör zu, wenn schwarze Menschen über Rassismus-Erfahrungen berichten, mische dich ein, wenn du rassistische Ausgrenzung beobachtest.

Gerhard Höcht

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'Taxi Teheran' im Kino-Center Cham

12.10.2016

"Taxi Theheran" im Kino-Center Cham

Herzliche Einladung zum besonderen Film am kommenden Mittwoch, den 12. Oktober um 19 Uhr 30! Das Kinocenter Cham zeigt den preisgekrönten Film "Taxi Teheran" in Kooperation mit amnesty international; eine kurze Einführung hält Annegret Weinzierl. Eintritt 7,50 Euro

Der iranische Regisseur Jafar Panahi hat sich ans Steuer eines Taxis gesetzt. Und damit ans Steuer seines neuen Films. Denn eigentlich ist ihm das Filmemachen vom Regime im Jahr 2010 verboten worden. Menschen aller Generationen, Gesellschaftsschichten und Berufe, vom Kriminellen bis zur Menschenrechtsanwältin, steigen in sein Taxi. Sie sitzen im Sichtfeld der auf dem Armaturenbrett und in den Ecken des Innenraums installierten kleinen Kameras, fahren eine Weile mit – und steigen wieder aus. Das Ergebnis ist der preisgekrönte Film "Taxi Teheran", in dem der Regisseur ein eindrückliches und zugleich liebevolles Bild seiner Landsleute zeichnet, die unter dem harten System der islamischen Republik Iran leben, absolut sehenswert!
Über Euer/Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!

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11.06.2016

Länderabend Türkei

Informationen - Musik - Essen
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Klostermühle Altenmarkt - Cham
Eintritt und Buffet frei, Spenden erwünscht!

Kurzreferate:

Deutsch-türkische Beziehungen
Gerhard Höcht

Erdogan
Wilhelm Dietl

Positionen der türkischen Gegenwartskunst
Liz Turba-Bernhardt

Die Situation der Menschenrechte
Annegret Weinzierl

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Unterschriften für bessere Kontrolle des Waffenhandels

12.12.2015

Infostand am Marktplatz in Cham

Am Samstag, den 12.Dezember, sammelten wir am Chamer Marktplatz Unterschriften für eine bessere Kontrolle des Waffenhandels.

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Weihnachstkarten beim Briefmarathon 2015 am Schrazlmarkt

29.11.2015

Briefmarathon am "Schrazlmarkt"

Am Sonntag, den 29.11., hatten wir von 12:00 bis 17:00 Uhr einen Infostand in Nöswartling auf dem "Schrazlmarkt" des LBVFett. Die Kinder konnten Weihnachtskarten basteln und am Infostand wurden im Rahmen des Briefmarathons Unterschriften für Fred Bauma und Yves Makwambala aus der DR Kongo (50 Briefe) und die Studentin Phyoe Phyoe Aung aus Malysia (40 Briefe) gesammelt.
Wir danken allen Unterstützern!
>Infos zum Briefmarathon 2015<
>Briefmarathon 2015 ONLINE<

Briefmarathon und Weihnachtskartenbasteln am SchrazlmarktBriefmarathon und Weihnachtskartenbasteln am SchrazlmarktBriefmarathon und Weihnachtskartenbasteln am Schrazlmarkt

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11.09.2015

Demonstration für Raif Badawi vor der Firma Flabeg

Am Freitag, 11. September, demonstriert die Chamer Gruppe vor dem Haupteingang der Further Firma Flabeg. Die Flabeg gehört saudischen Investoren. Amnesty wird deshalb vor dem Betriebstor eine Mahnwache veranstalten und dabei an das Schicksal des saudischen Bloggers RAIF BADAWI erinnern, der zu 1000 Peitschenhieben und zehn Jahren Haft verurteilt wurde, weil er die saudischen Regierung und deren rigorose Islam-Auslegung kritisierte. Weltweite Initiativen konnten ihn bisher nicht befreien. Wir wollen mit dieser Aktion Zeichen setzen.

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Folterer haben eine große Fantasie

27.06.2015

Stop Folter!

Am Samstag, den 27. Juni nahm die Chamer Amnesty-Gruppe an der bayernweiten Amnesty-Aktion "Stop Folter!" teil. Wir präsentierten Alltagsgegenstände, die weltweit als Folterinstrumente Verwendung finden, informierten über Folter und sammelten Unterschriften auf Postkarten und Petitionslisten. Trotz regnerischen Wetters gab es einen regen Besuch und Austausch an unserem Stand; wir konnten viele Passanten dazu bewegen, sich mit ihrer Unterschrift für die Aktion einzusetzen.

Alltagsgegenstände, die weltweit als Folterinstrumente Verwendung finden

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